Hahnekamp sensationell im Finale
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Wörgl wurde am vergangenen Wochenende seinem Ruf als Skate-Mekka Österreichs wieder mehr als gerecht. Über 500 Athleten aus 16 Nationen matchten sich in der Tiroler Sportmetropole über zwei Tage im Rahmen des Europacupbewerbs. Für Johannes Hahnekamp verlief das Wochenende vor allem über die Sprintdistanzen recht erfolgreich, neben einem 12. Platz über 500 m ließ er über die 1.000 m mit Rang acht aufhorchen. Mit persönlicher Bestleistung von 1:24 Minuten absolvierte der Eisenstädter damit den Kilometer mit einem Schnitt von fast 43 km/h und qualifizierte sich sensationell für das Finale. Im Kreise der Weltelite, mit Kalon Dobbin (NZL) stand kein geringerer als der vielfache Weltmeister über diese Distanz am Start, konnte zwar Hahnekamp nicht weiter zusetzen, machte aber dennoch mit diesem achten Platz international von sich reden. In der Gesamtwertung schaffte es der UES-Skater auf Rang elf und musste bei Punktegleichheit mit Dimitri Prokopchuk (UKR) aufgrund dessen besserer Ergebnisse auf der Langdistanz den Ukrainer vor lassen.
Einen Platz unter den besten zehn der Gesamtwertung schaffte mit Rang acht Nachwuchsskater Niklas Miletitsch in der Altersklasse der Zwölfjährigen und bewies einmal mehr, dass er zu den vielversprechendsten heimischen Talenten zu zählen ist. Teamkollege David Heinreich konnte sich in der Altersklasse der Kadetten, die bereits zum Europacup zählt, auf Rang 29 platzieren und zeigte dabei vor allem über die beiden Sprintdistanzen gute Ansätze, sodass man auch von ihm in Zukunft weitere gute Ergebnisse auf internationalem Parkett erwarten kann. In der AK 8-9 belegt Jonas Heinreich Platz sieben und in der AK 6-7 schafft Mario Zeltner sogar einen Sieg für das Team aus Eisenstadt.
UES Speed-Queen Susanne Fuchs war diesmal in der Aktivenklasse der Damen, die in Wörgl mehr durch Qualität als durch Quantität bestach, stark gefordert und konnte in den Kurzdistanzen zwei neue persönliche Bestzeiten aufstellen. Mehr als Rang 18 unter 19 Starterinnen war aber diesmal nicht drinnen. Gerade die guten Zeiten lassen jedoch die Eisenstädterin mit Zuversicht auf die nationalen Bahnmeisterschaften in zwei Wochen in Zeltweg blicken: "Mein Ziel sind mindestens zwei Medaillen", zeigt sich Fuchs voll Selbstvertrauen.
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