Fuchs sprintet im Europacup aufs Podest
zurückMit zwei Staatsmeisterschaftsmedaillen in Gepäck konnte UES-Speedskaterin Susanne Fuchs an diesem Wochenende wieder im internationalen Starterfeld ihre aktuell gute Form beweisen. Beim Europacupbewerb in Ober Grafendorf, südlich von St. Pölten gelegen, sprintete die Eisenstädterin über die 500m und die 1000m Sprintdistanz jeweils auf Platz drei. Auch auf den Langdistanzen zeigte Fuchs am bisher heißesten Wochenende des Jahres gute Leistungen und landete im Spitzenfeld. Auch wenn bei diesem Wettkampf nicht die ganz großen Starterfelder zu sehen war, fand doch eine ausgewählte Elite den Weg auf die seit Jahren bestehende Sportanlage in der Niederösterreichischen Stadtgemeinde von Ober-Grafendorf. Der Sieg ging bei den Damen sowohl in den beiden Kurz- als auch den beiden Langdistanzrennen an die mehrfache Weltmeisterin Sabine Berg aus Deutschland, auf den Sprintdistanzen konnte Fuchs unter anderem die aktuell beste Eisschnellläuferin Österreichs, Anna Rokita aus Innsbruck auf Distanz halten.
Bei den Herren lief das Wettkampfwochenende für Eisenstadts Sprintrakete Johannes Hahnekamp nicht ganz nach Wunsch. Sowohl über die 500m, als auch über die fünf Bahnrunden, also 1000m, erwischte er jeweils im Halbfinale keine optimalen Läufe und konnte sich so nicht für die beiden Finali qualifizieren. Resultat waren dennoch zwei gute achte Plätze. Über die Langdistanz lief er vor allem im kombinierten Punkte-Eliminationsbewerb ein beherztes Rennen und konnte den guten siebten Platz erringen. Für Hahnekamps Teamkollegen Michael Eisl reichte es mit vier zwölften Plätzen bei seinem ersten Antreten im Europacup in dieser Saison knapp nicht für die Top-10.
Im Nachwuchsbereich erreicht David Heinreich bei den Kadetten Platz 14 als bestes Ergebnis. Nach dem Umstieg auf ein neues Schuhmodell konnte er diesmal sein Potenzial nicht ganz abrufen. Hervorragend lief es dagegen einmal mehr für Niklas Miletitsch, der in der AK12/13, der ersten Nachwuchsklasse außerhalb der Europacupwertung, in drei Rennen jeweils hinter dem Polen Marek Kania auf Platz zwei fuhr.
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