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Vereinsnews

  • UET Eisenstadt bei Burgenländische Landesmeisterschaft 2018 - Rhythmische Gymnastik

    18.10.2018

    Insgesamt waren 145 Gymnastinnen aus 6 Vereinen (UET Eisenstadt, GTU Mattersburg, Askö RGBT, Union Klagenfurt, Union Südstadt und Union Mödling) bei der diesjährigen Burgenländischen Landesmeisterschaft 2018 Rhythmische Gymnastik mit dabei.


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  • Jeden Tag 1.000 Euro für den Sport – Crowdfunding wird immer beliebter

    18.10.2018

    Mit der Crowdfunding Plattform „I believe in you” wurde eine moderne Möglichkeit für Vereine und Sportler geschaffen, zu neuen finanziellen Mitteln zu kommen. Schon 200 Sportler und Vereine nutzten die Plattform und rund 1. Mio. Euro konnte somit durch Crowdfunding in den Sport fließen. Alleine im Jahr 2018 jeden Tag 1.000 Euro – Tendenz stark steigend!


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  • UTTC Oberwart war zu Gast beim Tabellenführer SPG Linz

    17.10.2018

    Der UTTC Oberwart war am 13. Oktober 2018 beim Tabellenführer SPG Linz und musste leider mit einem 4:1 nach Hause fahren.


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  • ESU Nachwuchs überzeugt beim 18. Internationalen Simmeringer Delphincup

    17.10.2018

    Mit sagenhaften 26 Nachwuchs SchwimmerInnen war die ESU am 13. Oktober 2018 in Wien Simmering beim Delphincup vertreten und konnte abermals unter Beweis stellen, welches Potential im Nachwuchs der Schwimmunion steckt.
    Alle SchwimmerInnen konnten sowohl bei der Verbesserung der Bestzeiten brillieren und wieder einmal zeigen, wie groß der Erfolg des Nachwuchses der ESU ist, als auch unzählige Top 10 Plätze und einige Medaillen einheimsen.


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  • Gold und Silber für RingerInnen des "URC Seefestspiele Mörbisch"

    16.10.2018

    Letztes Wochenende starteten 7 Ringer/innen vom „URC Seefestspiele Mörbisch“ beim Int. Turnier in Penzberg/D.
    Betreut wurden die jungen Sportler von einem der Stützpunkttrainer des Landessportzentrums VIVA Csaba Szentkiralyi. Insgesamt nahmen 228 Sportler aus 27 Vereinen und 4 Nationen teil


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Zehn Gebote für mehr Respekt, Fairness und Sicherheit

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Dass der Sport als Abbild, als Spiegel, als Mikrokosmos der Gesellschaft und demgemäß nicht als Insel der Seligen zu betrachten ist, steht schon lange außer Streit. Selten aber wurde es schmerzlicher bewusst als im letzten Jahr, als zeitgleich zu den #metoo-Enthüllungen auch die Welt des Sports durch schockierende Missbrauchsfälle erschüttert wurde. Die SPORTUNION trägt den Erkenntnissen als erster heimischer Dachverband mit einem seit 1. Juni gültigen Ehrenkodex sowie einer Reihe von Beschlüssen und Maßnahmen Rechnung, um ihren 924.262 Mitgliedern in den 4357 Vereinen mehr denn je ein sicheres Umfeld und ein Klima des Respekts und der Fairness zu bieten.

Die SPORTUNION nahm sich des Themas bereits ab 2013 im Rahmen des EU-Projektes „Sports respects your rights“ federführend an, bringt sich seit 2015 in der Arbeitsgruppe für Maßnahmen gegen sexualisierte Gewalt im Sport ein. Seit November 2017, ein Monat nach Bekanntwerden der Vorwürfe gegen US-Filmproduzent Weinstein, arbeiten die verbandsinternen Gremien an Maßnahmen, wie man einen möglichst sicheren Rahmen der Sportausübung bereitstellen könnte. Im März dieses Jahres wurden erste Beschlüsse des Präsidiums verabschiedet: So verständigte man sich darauf, von allen Dienstnehmern, die in den Kinder- und Jugendprojekten „Die Tägliche Bewegungs- und Sporteinheit“ und „Kinder Gesund Bewegen“ eingesetzt werden, ab dem Schuljahr 2018/19 einen erweiterten Strafregisterauszug und die Unterzeichnung des Ehrenkodex zu verlangen. Die Unterzeichnung des Ehrenkodex gilt ab dem Herbstsemester 2018/19 auch als Zulassungsvoraussetzung für alle TeilnehmerInnen an Aus- und Fortbildungskursen der SPORTUNION-Akademie. Ihren Vereinen empfiehlt die SPORTUNION bei TrainerInnenbestellungen die gleiche Vorgangsweise und gleichzeitig, die Satzungen entsprechend zu adaptieren.

Ehrenkodex gegen jede Form von Gewalt, Mobbing und Leistungsmanipulation

Mit 1. Juni tritt nun das nächste Maßnahmenbündel in Kraft. Nach dem Vorbild von „100 % Sport“ wurde oben erwähnter Ehrenkodex erarbeitet und im Präsidium einstimmig verabschiedet. Mit der in Artikel 6 der Satzung vorgeschriebenen Unterzeichnung dieser „zehn Gebote“ verpflichten sich die SPORTUNION-Vereine (und solche, die es werden wollen) sowie deren Funktionsträger, im Amt befindliche und künftige TrainerInnen und ÜbungsleiterInnen,

* die Würde der SportlerInnen zu respektieren
* die SportlerInnen fair zu behandeln und gegen jede Diskriminierung aufzutreten
* gegen körperliche, psychische, insbesondere sexuelle Gewalt vorzugehen
* die Privatsphäre der SportlerInnen zu respektieren
* beobachtete Grenzüberschreitungen an Zuständige zu melden
* sich in Konfliktsituationen um eine offene, gerechte, humane Lösung zu bemühen
* Fair-Play zu vermitteln, aktiv zu vertreten und somit Leistungsmanipulation abzulehnen
* den SportlerInnen Mitbestimmungsmöglichkeiten einzuräumen
* Gesundheit und Wohlbefinden der SportlerInnen über Erfolgsziele zu stellen
* SportlerInnen zu sozialem, respektvollem Verhalten in der Sportgemeinschaft anzuleiten

SPORTUNION-Präsidentin Michaela Steinacker zeigt sich mit dem seit Anfang Juni gültigen Kodex sehr zufrieden. „Auch wenn die #metoo-Diskussionen den Anstoß gegeben haben – mir war wichtig, nicht nur Signale und Maßnahmen gegen sexuelle Übergriffe, sondern gegen Gewalt aller Art, gegen Mobbing, gegen jedwede Verstöße wider das Fair-Play zu setzen. Wir sind natürlich nicht so naiv zu glauben, dass wir damit jedes schwarze Schaf vom Sport bzw. der SPORTUNION fernhalten können. Aber jeder einzelne verhinderte Übergriff, jeder friedlich gelöste Konflikt, jede rechtzeitig abgewendete Grenzüberschreitung rechtfertigt alle unsere Anstrengungen in diesem Bereich. Denn der Sport mag zwar ein Spiegelbild der Gesellschaft sein – er ist aber auch der Bereich, in dem man einer gerechten Gesellschaft am nächsten kommen kann, in der Leistung und Erfolg, Können und Ertrag in einem gesunden Verhältnis stehen.“

MultiplikatorInnen als unabhängige AnsprechpartnerInnen

Einen wichtigen Part in dem Konstrukt für mehr Sicherheit, Respekt und Fairness fällt den seit Dezember 2017 in den neun Landesverbänden im Amt befindlichen, entsprechend geschulten MultiplikatorInnen zu. Karin Ofner, Präsidentin der SPORTUNION Burgenland: „Für das Burgenland hat diese wichtige Position Mag.a Andrea Engleder vom Österreichischen Bundesnetzwerk Sportpsychologie inne. Sie dient allen, die Grenzüberschreitungen wahrnehmen, als unabhängige Anlaufstelle außerhalb des Vereins. Für noch wichtiger erachte ich aber ihre Aufgaben im Bereich der Prävention sexualisierter Übergriffe im Sportverein. Die Multiplikatorinnen und Multiplikatoren sind nicht zuletzt deshalb der Schlüssel zum Gelingen unserer wichtigen und dringend notwendigen Initiative.“

Das Wichtigste auf einen Blick:

- Die SPORTUNION Österreich beschloss, einen Ehrenkodex in ihren Satzungen zu implementieren. Die „zehn Gebote“ zielen auf mehr Sicherheit, Fairness und Respekt im Sport ab. Ein Erwerb der Mitgliedschaft ist künftig an ein Bekenntnis zu diesem Ehrenkodex gekoppelt.

- Im März 2018 hat das Präsidium der SPORTUNION den Beschluss gefasst, von allen Dienstnehmern, die in den Kinder- und Jugendprojekten eingesetzt werden, ab dem Schuljahr 2018/19 einen erweiterten Strafregisterauszug und die Unterzeichnung des Ehrenkodex zu verlangen.

- TrainerInnen, ÜbungsleiterInnen und FunktionärInnen, die Ausbildungsprogramme in der SPORTUNION-Akademie durchlaufen, müssen den Ehrenkodex unterfertigen.

- In den Landesverbänden wurden geschulte MultiplikatorInnen als unabhängige Anlaufstelle eingesetzt. Sie stehen auch im Bereich der Prävention von sexualisierten Übergriffen in Sportvereinen als AnsprechpartnerInnen zur Verfügung.

Bildtext: Michaela Bartel (Sbg.), Danja Haslacher (SPORTUNION Österreich), Michaela Steinacker (SPORTUNION Österreich), und Karin Ofner (Präsidentin SPORTUNION Burgenland) mit unterfertigtem Ehrenkodex

Rückfragen:
Mag. Patrick J. Bauer

0664/60613201

p.bauer@sportunion-burgenland.at


Zehn Gebote für mehr Respekt, Fairness und Sicherheit

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